Halle (Saale), 13.06.2015

Gasexplosion im MMZ

Eine Gasexplosion und anschließendes Feuer bescheren dem THW viel Arbeit.

Im Herzen von Halle, direkt an der Saale, steht das Mitteldeutsche Multimediazentrum, heute Kulisse einer THW-Einsatzübung.

Vor 2 Jahren hat das Sommerhochwasser von 2013 Erdgeschoss und Kelleretagen des Mitteldeutschen Multimedia Zentrums überflutet, Büros, Heizkeller, Tiefgarage und Haustechnik standen über 4 Etagen verteilt unter Wasser. Noch immer sind diverse Schäden nicht beseitigt und große Teile der unteren Geschosse sind Baustellen von Umbau- und Reparaturmaßnahmen.

Doch diesen Samstag wurden die Arbeiten jäh unterbrochen. Eine Gasexplosion zerstörte Wände, löste ein Feuer aus und bis zu 20 Personen wurden vermisst. So zumindest gestaltete sich das Szenario für die Übung des Technischen Zuges des THW aus Halle (Saale).

Dabei waren verschiedene Kernkompetenzen des THW gefordert. Die riesigen Katakomben des Gewerbeobjekts verwandeln sich unter solchen Umständen in ein dunkles Labyrinth voller Gefahrenquellen, Hindernisse und Verstecke für Verletzte. Erkundung und Sicherung der Etagen, Ausleuchten von Arbeitsstellen, Ortung von Vermissten Personen, die Beräumung von Trümmern, sowie die Versorgung und der sichere Transport der Opfer waren die zu bewältigenden Aufgaben.

Für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren bietet sich in der Rescue-School 2015 der THW-Jugend vom 10.-12. Juli die Gelegenheit selbst einiges aus diesen Bereichen zu lernen und live zu testen.  Der Bewerbungsschluss ist am 20.06.2015. Details erfahrt ihr unter: www.rescue-school-2015.de


  • Im Herzen von Halle, direkt an der Saale, steht das Mitteldeutsche Multimediazentrum, heute Kulisse einer THW-Einsatzübung.

  • Lange, dunkle treppen und Korridore, herabhängende Kabel und beschädigte Wände und Böden ermöglichen eine Erkundung nur unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen, dies kostet Zeit.

  • Probebohrungen in verschlossene Räume ermöglichen es dem Verdacht auf verschüttete Personen nachzugehen.

  • Mit Sprühfarbe werden Schäden und Sicherheitsabstände an Wänden markiert, bevor schweres Gerät zum Einsatz kommt.

  • Erkundung von verschütteten und versperrten Bereichen.

  • Ein Opfer ist unter einem Deckenteil eingequetscht.

  • Die Trümmer müssen gesichert und angehoben werden, um das Opfer zu befreien.

  • Selbst von den Trümmern befreit, hatten einige der "Verletzten" noch einen langen Weg zurück zum Ausgang vor sich.

  • Diverse Statisten und Dummies müssen an diesem Tag das Gebäude auf Tragen und in Schleifkörben verlassen.

Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.




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